Something in the Air Reviews

  • Sep 20, 2016

    Strangely unsatisfying. Given that this is about 'my generation', and involves street fighting, sex, drugs and revolution, it should really have felt more exciting. Especially as the music included the Incredible String Band, Captain Beefheart and the Soft Machine, three of my all-time favourites. It's autobiographical, about an artist and budding film-maker, who is the director here. I'd give it a B minus for film-making. The problem lies in the scripting and cinematography. The story line is fine, and so is the acting; it's just not very excitingly shot, and the staging makes the narrative obscure. Watchable for the story, but could have been so much better.

    Strangely unsatisfying. Given that this is about 'my generation', and involves street fighting, sex, drugs and revolution, it should really have felt more exciting. Especially as the music included the Incredible String Band, Captain Beefheart and the Soft Machine, three of my all-time favourites. It's autobiographical, about an artist and budding film-maker, who is the director here. I'd give it a B minus for film-making. The problem lies in the scripting and cinematography. The story line is fine, and so is the acting; it's just not very excitingly shot, and the staging makes the narrative obscure. Watchable for the story, but could have been so much better.

  • Apr 12, 2016

    cinegeek.de Gleich gegenüber von der Filmkunstbar Fitzcarraldo liegt die Anarcho Kneipe Meuterei. Oft und gern trinke ich da "Soli Biere" und dann fühl ich mich wie in Olivier Assayas neuem Film: "Nach dem Mai" sollte man ihn übersetzen, denn jeder weiss, was in Frankreich damit gemeint ist: Der Mai 1968. Die Geschichte ist wohl semi-autobiographisch und handelt noch von etwas anderem: Dem Himmel der Jugend! Voller Nostalgie blickt Assayas zurück in die Zeit der grossen Tumulte und Umwälzungen: Wir erleben moderne französische Geschichte; die Studenten-Proteste, brutale Polizeigewalt, Strassenkämpfe und Besetzungen. Alles mündet im Generalstreik, der die gesamte französische Gesellschaft sowie Ökonomie lahm legt. Das waren noch Zeiten! Nostalgie hat immer auch etwas mit verlorener Unschuld zu tun. In diesem Film herrscht noch der grenzenlose Optimismus der Jugend und der Glaube, alles bewirken zu können. Das hier sind keine mürrischen Wutbürger, die auf die Strasse gehen, sondern frische junge Gesichter, die nur das Beste wollen! Man meint, im Film gehe es ausschliesslich um Leben und Tod. Niemand hat Zeit, sich mit den Trivialitäten des Lebens aufzuhalten. Nur das, was wirklich zählt, kommt zur Sprache: Politik, Sex, Religion, Liebe und Freundschaft. Genau das liegt in der Luft! Es ist die Geschichte des Künstlers und Filmemachers Gilles (Clement Metayer), der impulsiv nach einer Romanze und den Umstürzungen des Mai 68 nach Italien und dann wieder zurück nach Paris reist. Als wir ihm das erste Mal begegnen, ritzt er gerade das Anarchie Symbol auf seinen Schultisch. Assayas kann uns ziemlich viel vermitteln vom Geist der Zeit. Einmal fragt Gilles eine radikale Gruppe, ob er wohl deren Kamera ausleihen könnte. Man antwortet, dass die nur für Agit-Prop, nicht aber Fiktion benutzt werden dürfe. In Florenz schaut sich Gilles mit seiner Freundin eine Laos Doku an und hier wird der puristische Stil des Filmemachers von dem (ziemlich selbstgefälligen) Publikum gelobt. Einer der Zuschauer aber kritisiert den Film dennoch und fragt, ob ein revolutionäter Film sich nicht auch einer revolutionären Bildersprache bedienen sollte? Daraufhin korrigiert ihn ein zweiter, dass solche eine Syntax doch vom Proletariat nicht verstanden würde! Am Ende sei doch "revolutionäre Ästhetik" auch wiederum nur ein Stilmittel und damit "bourgeois"! Manchmal denkt man auch daran, dass es gut ist, dass diese Zeiten der Besserwisserei, was das arme Proletariat sehen müsste oder nicht, endlich vorbei sind! Ganz bestimmt ist Gilles das Alter Ego des Regisseurs Assayas, der immerhin zuvor als Filmkritiker arbeitete. Immerhin erlaubt sich Eric Gautiers Kamera in diesem Retro Film so viel Schönheit zu zeigen, dass es wie eine späte Rache wirkt an den puritanischen Ansichten der "Revolutionäre". Am Ende des Sommers kühlt sich Gilles Interesse für Politik und die Revolution aber wieder ab und er beschliesst, zurückzukehren in die Schule. Er überlegt, einen Film zu machen mit Monstern und Nazis. Vielleicht wirds die perfekte Fusion aus Kunst und Politik? (Dazu haben wir für euch eine Film List zum Pariser Mai 68 zusammengestellt auf unserer Empfehlungsseite cinegeek.de

    cinegeek.de Gleich gegenüber von der Filmkunstbar Fitzcarraldo liegt die Anarcho Kneipe Meuterei. Oft und gern trinke ich da "Soli Biere" und dann fühl ich mich wie in Olivier Assayas neuem Film: "Nach dem Mai" sollte man ihn übersetzen, denn jeder weiss, was in Frankreich damit gemeint ist: Der Mai 1968. Die Geschichte ist wohl semi-autobiographisch und handelt noch von etwas anderem: Dem Himmel der Jugend! Voller Nostalgie blickt Assayas zurück in die Zeit der grossen Tumulte und Umwälzungen: Wir erleben moderne französische Geschichte; die Studenten-Proteste, brutale Polizeigewalt, Strassenkämpfe und Besetzungen. Alles mündet im Generalstreik, der die gesamte französische Gesellschaft sowie Ökonomie lahm legt. Das waren noch Zeiten! Nostalgie hat immer auch etwas mit verlorener Unschuld zu tun. In diesem Film herrscht noch der grenzenlose Optimismus der Jugend und der Glaube, alles bewirken zu können. Das hier sind keine mürrischen Wutbürger, die auf die Strasse gehen, sondern frische junge Gesichter, die nur das Beste wollen! Man meint, im Film gehe es ausschliesslich um Leben und Tod. Niemand hat Zeit, sich mit den Trivialitäten des Lebens aufzuhalten. Nur das, was wirklich zählt, kommt zur Sprache: Politik, Sex, Religion, Liebe und Freundschaft. Genau das liegt in der Luft! Es ist die Geschichte des Künstlers und Filmemachers Gilles (Clement Metayer), der impulsiv nach einer Romanze und den Umstürzungen des Mai 68 nach Italien und dann wieder zurück nach Paris reist. Als wir ihm das erste Mal begegnen, ritzt er gerade das Anarchie Symbol auf seinen Schultisch. Assayas kann uns ziemlich viel vermitteln vom Geist der Zeit. Einmal fragt Gilles eine radikale Gruppe, ob er wohl deren Kamera ausleihen könnte. Man antwortet, dass die nur für Agit-Prop, nicht aber Fiktion benutzt werden dürfe. In Florenz schaut sich Gilles mit seiner Freundin eine Laos Doku an und hier wird der puristische Stil des Filmemachers von dem (ziemlich selbstgefälligen) Publikum gelobt. Einer der Zuschauer aber kritisiert den Film dennoch und fragt, ob ein revolutionäter Film sich nicht auch einer revolutionären Bildersprache bedienen sollte? Daraufhin korrigiert ihn ein zweiter, dass solche eine Syntax doch vom Proletariat nicht verstanden würde! Am Ende sei doch "revolutionäre Ästhetik" auch wiederum nur ein Stilmittel und damit "bourgeois"! Manchmal denkt man auch daran, dass es gut ist, dass diese Zeiten der Besserwisserei, was das arme Proletariat sehen müsste oder nicht, endlich vorbei sind! Ganz bestimmt ist Gilles das Alter Ego des Regisseurs Assayas, der immerhin zuvor als Filmkritiker arbeitete. Immerhin erlaubt sich Eric Gautiers Kamera in diesem Retro Film so viel Schönheit zu zeigen, dass es wie eine späte Rache wirkt an den puritanischen Ansichten der "Revolutionäre". Am Ende des Sommers kühlt sich Gilles Interesse für Politik und die Revolution aber wieder ab und er beschliesst, zurückzukehren in die Schule. Er überlegt, einen Film zu machen mit Monstern und Nazis. Vielleicht wirds die perfekte Fusion aus Kunst und Politik? (Dazu haben wir für euch eine Film List zum Pariser Mai 68 zusammengestellt auf unserer Empfehlungsseite cinegeek.de

  • Mar 27, 2016

    Gilles is an interesting character, a political activist studying to be an artist. What is so frustrating though is that beyond his political beliefs, we get to know little else about him. Conversations, real conversations, are short. What does he or any of the other people in the movie feel? There are a lot of opinions and judgements made, about society, authority, and each other. French film is renown for throwing around ideas. I don't doubt the depths of Gilles' convictions, but the movie whets our curiosity to know more about him and his friends. How did these people come about ? Left me unsatisfied.. Just got a glimpse of what the director probably intended. Warning: Be prepared to be confronted by dissatisfied characters, even majorly unhappy people, during the course of this movie. Wonderful evocation of the times (early 70s) and attention to detail (added half a star).

    Gilles is an interesting character, a political activist studying to be an artist. What is so frustrating though is that beyond his political beliefs, we get to know little else about him. Conversations, real conversations, are short. What does he or any of the other people in the movie feel? There are a lot of opinions and judgements made, about society, authority, and each other. French film is renown for throwing around ideas. I don't doubt the depths of Gilles' convictions, but the movie whets our curiosity to know more about him and his friends. How did these people come about ? Left me unsatisfied.. Just got a glimpse of what the director probably intended. Warning: Be prepared to be confronted by dissatisfied characters, even majorly unhappy people, during the course of this movie. Wonderful evocation of the times (early 70s) and attention to detail (added half a star).

  • Oct 13, 2015

    Teenage angst with a dose of latter 20th century politics, although the relationship issues are a fairly dominant theme too. It feels very genuine as the acting is excellent and the style and mood helps captures the time period superbly.

    Teenage angst with a dose of latter 20th century politics, although the relationship issues are a fairly dominant theme too. It feels very genuine as the acting is excellent and the style and mood helps captures the time period superbly.

  • Walter M Super Reviewer
    Jun 02, 2015

    Even while still in high school, Gilles(Clement Metayer) is very much involved in the Revolution in 1971, carvng an Anarchist A symbol in his desk. Outside of school, he attends meetings before running from police in demonstrations. Otherwise, he and his friends tend to be in a running battle with security. At least, until one of the guards is seriously injured and Jean-Pierre(Hugo Conzelmann) is identified. So, Gilles sees this as the perfect opportunity to go to Italy to practice his art, what with his girlfriend Laure(Carole Combes) already having traveled to London. "Something in the Air" is a semi-autobiographical coming of age story that is also quite evocative in its time and place. Unlike a lot of other depictions of radical politics of this era(in this case, refreshingly show that they did continue after May 1968), the movie avoids cliche by showing the evolution of political and personal thought over the period of about three years.("The Land that Time Forgot" reference at the end sets a time frame for events in the film.) Also, Olivier Assayas thankfully avoids the navel gazing of some of his other films, while producing a stunning sequence centered around bonfires.

    Even while still in high school, Gilles(Clement Metayer) is very much involved in the Revolution in 1971, carvng an Anarchist A symbol in his desk. Outside of school, he attends meetings before running from police in demonstrations. Otherwise, he and his friends tend to be in a running battle with security. At least, until one of the guards is seriously injured and Jean-Pierre(Hugo Conzelmann) is identified. So, Gilles sees this as the perfect opportunity to go to Italy to practice his art, what with his girlfriend Laure(Carole Combes) already having traveled to London. "Something in the Air" is a semi-autobiographical coming of age story that is also quite evocative in its time and place. Unlike a lot of other depictions of radical politics of this era(in this case, refreshingly show that they did continue after May 1968), the movie avoids cliche by showing the evolution of political and personal thought over the period of about three years.("The Land that Time Forgot" reference at the end sets a time frame for events in the film.) Also, Olivier Assayas thankfully avoids the navel gazing of some of his other films, while producing a stunning sequence centered around bonfires.

  • Apr 03, 2015

    Olivier Assayas' semi-auto-biographical film is a bit disjointed, but fully admirable in it's capturing of the counter-culture zeitgeist of the post-hippie years.

    Olivier Assayas' semi-auto-biographical film is a bit disjointed, but fully admirable in it's capturing of the counter-culture zeitgeist of the post-hippie years.

  • Jan 24, 2015

    I really tried to like this, too bad i didn't.

    I really tried to like this, too bad i didn't.

  • Apr 07, 2014

    What was it like to be young and alive when revolution was thick in the air of Paris in 1968 and the years that followed... Après mai (Something in the air) tells the tale in a way that looks as if the language of restlessness is captured in camera lenses resulting in an effective coming of age film that basks in it's stunning cinematography...

    What was it like to be young and alive when revolution was thick in the air of Paris in 1968 and the years that followed... Après mai (Something in the air) tells the tale in a way that looks as if the language of restlessness is captured in camera lenses resulting in an effective coming of age film that basks in it's stunning cinematography...

  • Feb 27, 2014

    Ah...the careless wonderment of youth...where the world is your playground...your convictions are your currency...everything is possible. Olivier Assayas captures all that heady and befuddling hedonism of 70's hippiedom and counter-revolution in one fell swoop.

    Ah...the careless wonderment of youth...where the world is your playground...your convictions are your currency...everything is possible. Olivier Assayas captures all that heady and befuddling hedonism of 70's hippiedom and counter-revolution in one fell swoop.

  • Feb 18, 2014

    Although lacking in clarity, it is worth seeing for what it says of the turbulent state of France in the early 1970s (and the beautiful young actresses).

    Although lacking in clarity, it is worth seeing for what it says of the turbulent state of France in the early 1970s (and the beautiful young actresses).