Als wir träumten (As We Were Dreaming) Reviews

  • Mar 10, 2016

    cinegeek.de Andreas Dresen verfilmt den Debüt-Roman von Debütromans von Clemens Meyer. Leipzig in den 90ern nach der Wende. Fünf Jungs haben Bier in einen Abrissbau gekaart, die Kabel neu verlötet und spielen nun Techno. Der Club ist ihr Traum, das "Eastside". Danie, Rico, Mark, Paul und Pitbull waren 12 als die Mauer fiel und etwas neben der Spur. Von den Pionierhalstüchern und Durchhalte-Parolen waren sie schon zuvor genervt. Was folgte, das erlebten sie wie im Rausch. Leipzig ist aber auch voller Glatzen und die Antifa nicht zur Stelle, wenn man sie braucht. Das Drehbuch von Wolfgang Kohlhaase löst den Roman in eine Anzahl von Einzelszenen auf. Episoden, die auf der Wahrnehmung der Clique beruhen. Bewusst erlebt wird hier nichts, nur gefühlt und erfahren, vor allem aber viel zertrümmert. Rico lässt sich in drittklassigen Boxkämpfen auch verprügeln, während seine Angebetete Danie an der Stange tanzt. Jedes Wort, das sie in der Vergangenheit lernten (egal ob in der DDR oder BRD) war gelogen. Deshalb gehts hier um den körperlichen Ausdruck! Die Schnitte rasend, die Montage ekstatisch und die Bilder druckvoll, so wird Dresen der Vorlage gerecht. Er folgt der deutschen Tradition des dreckigen Kinos der Strasse, dass es mal in den frühen 70ern gab. Das funktioniert dann, wenn genügend Liebe für die Loser vorhanden ist und die hat der Film! Mehr Filme über die Wendezeit findet ihr in unserer Film Fist auf cinegeek.de

    cinegeek.de Andreas Dresen verfilmt den Debüt-Roman von Debütromans von Clemens Meyer. Leipzig in den 90ern nach der Wende. Fünf Jungs haben Bier in einen Abrissbau gekaart, die Kabel neu verlötet und spielen nun Techno. Der Club ist ihr Traum, das "Eastside". Danie, Rico, Mark, Paul und Pitbull waren 12 als die Mauer fiel und etwas neben der Spur. Von den Pionierhalstüchern und Durchhalte-Parolen waren sie schon zuvor genervt. Was folgte, das erlebten sie wie im Rausch. Leipzig ist aber auch voller Glatzen und die Antifa nicht zur Stelle, wenn man sie braucht. Das Drehbuch von Wolfgang Kohlhaase löst den Roman in eine Anzahl von Einzelszenen auf. Episoden, die auf der Wahrnehmung der Clique beruhen. Bewusst erlebt wird hier nichts, nur gefühlt und erfahren, vor allem aber viel zertrümmert. Rico lässt sich in drittklassigen Boxkämpfen auch verprügeln, während seine Angebetete Danie an der Stange tanzt. Jedes Wort, das sie in der Vergangenheit lernten (egal ob in der DDR oder BRD) war gelogen. Deshalb gehts hier um den körperlichen Ausdruck! Die Schnitte rasend, die Montage ekstatisch und die Bilder druckvoll, so wird Dresen der Vorlage gerecht. Er folgt der deutschen Tradition des dreckigen Kinos der Strasse, dass es mal in den frühen 70ern gab. Das funktioniert dann, wenn genügend Liebe für die Loser vorhanden ist und die hat der Film! Mehr Filme über die Wendezeit findet ihr in unserer Film Fist auf cinegeek.de

  • Carlos M Super Reviewer
    Mar 10, 2015

    Dresen brings out solid performances from his very talented young cast in this riveting, honest and remarkably well-directed portrait of a post-GDR youth generation grappling with their lives as they felt lost and adrift in a society that held only uncertainty for them.

    Dresen brings out solid performances from his very talented young cast in this riveting, honest and remarkably well-directed portrait of a post-GDR youth generation grappling with their lives as they felt lost and adrift in a society that held only uncertainty for them.