Almanya Willkommen In Deutschland Reviews

  • Apr 23, 2016

    cinegeek.de Zu einer richtigen Ethno-Clash-Comedy gehört, dass die Klischees und Bräuche überhöht werden und daran haben sich auch die Schwestern Yasemin und Nesrin Samdereli in ihrem Debüt Film gehalten. Hier kommt die Geschichte der türkischen "Gastarbeiter" und sie beginnt in den späten 60ern. Nach 45 Jahren bekommt Hüseyin (Vedat Erincin) endlich seinen deutschen Reisepass. In der Nacht zuvor quält ihn ein Albtraum. Womöglich muss er in der Behörde eine Aufnahmeprüfung bestehen? Schützenvereinsmitgliedschaft, zwei Mal pro Woche Schwein (wieso ist die Fleisch-Sorte eigentlich so wichtig? - man stelle sich vor, eine solche Frage als Auftakt einer Konversation zu beantworten) und in den Ferien nach Mallorca? Seine Frau Fatma (Lilay Huser) erscheint ihm im Dirndl und spricht plötzlich bayrisch, so dass der Senior aus dem Bett hochschreckt. Als junger Mann (dargestellt von Fahri Yardim) zu Zeiten des Wirtschaftswunders, kommt er als 1.000.001ster Gastarbeiter aus einem anatolischen Dorf in das Land der Kartoffeln. Die deutsche Sprache klingt in seiner Wahrnehmung etwa wie schtonk-suerkraut-krachtschzzz. Heimweh und das Problem, seine Identität zu verlieren haben ihn in den Jahren immer gequält. Es ist aber nicht so, dass der alte Mann verbohrt wäre. Tatsächlich ist er der Einzige, der versteht, dass seine Enkelin (gespielt von der tollen Aylin Tezel) schwanger ist - was sie sich nicht zuzugeben traut. Almanya ist randvoll mit Episoden und Beobachtungen, wie "multikulti" 2011 in Deutschland aussieht. Angeblich gibt es das ja gar nicht mehr bzw. scheiterte das "Experiment" bereits. Ein dummer Gedanke, da wir es schliesslich nicht mit einer Laborsituation zu tun haben, in der Ratten vorgegebene Aufgaben lösen müssen. Ich habe Almanya gemeinsam mit meiner Freundin gesehen und sie ist auch Türkin. Viele Passagen gefielen ihr, da sie Gefühle und Erinnerungen hervorriefen. Almanya ist nicht oberflächlich auf ein paar Lacher aus, sondern erzählt diese Einwanderungsgeschichte sehr einfühlsam. M. Frisch fand die richtigen Worte für das "Multikulti Experiment": "Wir riefen Arbeitskräfte, es kamen Menschen".

    cinegeek.de Zu einer richtigen Ethno-Clash-Comedy gehört, dass die Klischees und Bräuche überhöht werden und daran haben sich auch die Schwestern Yasemin und Nesrin Samdereli in ihrem Debüt Film gehalten. Hier kommt die Geschichte der türkischen "Gastarbeiter" und sie beginnt in den späten 60ern. Nach 45 Jahren bekommt Hüseyin (Vedat Erincin) endlich seinen deutschen Reisepass. In der Nacht zuvor quält ihn ein Albtraum. Womöglich muss er in der Behörde eine Aufnahmeprüfung bestehen? Schützenvereinsmitgliedschaft, zwei Mal pro Woche Schwein (wieso ist die Fleisch-Sorte eigentlich so wichtig? - man stelle sich vor, eine solche Frage als Auftakt einer Konversation zu beantworten) und in den Ferien nach Mallorca? Seine Frau Fatma (Lilay Huser) erscheint ihm im Dirndl und spricht plötzlich bayrisch, so dass der Senior aus dem Bett hochschreckt. Als junger Mann (dargestellt von Fahri Yardim) zu Zeiten des Wirtschaftswunders, kommt er als 1.000.001ster Gastarbeiter aus einem anatolischen Dorf in das Land der Kartoffeln. Die deutsche Sprache klingt in seiner Wahrnehmung etwa wie schtonk-suerkraut-krachtschzzz. Heimweh und das Problem, seine Identität zu verlieren haben ihn in den Jahren immer gequält. Es ist aber nicht so, dass der alte Mann verbohrt wäre. Tatsächlich ist er der Einzige, der versteht, dass seine Enkelin (gespielt von der tollen Aylin Tezel) schwanger ist - was sie sich nicht zuzugeben traut. Almanya ist randvoll mit Episoden und Beobachtungen, wie "multikulti" 2011 in Deutschland aussieht. Angeblich gibt es das ja gar nicht mehr bzw. scheiterte das "Experiment" bereits. Ein dummer Gedanke, da wir es schliesslich nicht mit einer Laborsituation zu tun haben, in der Ratten vorgegebene Aufgaben lösen müssen. Ich habe Almanya gemeinsam mit meiner Freundin gesehen und sie ist auch Türkin. Viele Passagen gefielen ihr, da sie Gefühle und Erinnerungen hervorriefen. Almanya ist nicht oberflächlich auf ein paar Lacher aus, sondern erzählt diese Einwanderungsgeschichte sehr einfühlsam. M. Frisch fand die richtigen Worte für das "Multikulti Experiment": "Wir riefen Arbeitskräfte, es kamen Menschen".

  • Dec 27, 2013

    Supergrazioso film sull'emigrazione turca in Germania. Un tema duro trattato con grazia e leggerezza. Da vedere per variare dalla solita offerta USA o Italia.

    Supergrazioso film sull'emigrazione turca in Germania. Un tema duro trattato con grazia e leggerezza. Da vedere per variare dalla solita offerta USA o Italia.

  • Oct 10, 2013

    Burst into tears. Maybe because it's lucky that such a big family had such a wise grandpa, as he always knows to unite a big family is the most important in the world.

    Burst into tears. Maybe because it's lucky that such a big family had such a wise grandpa, as he always knows to unite a big family is the most important in the world.

  • Jul 23, 2013

    I like it when a movie is directed and written by the same person. It always felt intimate, like this movie. The idea is a good elaboration from the everyday observation. It gives me a great addition to perspectives of foreign descendant. And the idea was executed very well in the movie. I'm very shocked with the scene when Cenk imagining the shot from the early scene. That is brilliant.

    I like it when a movie is directed and written by the same person. It always felt intimate, like this movie. The idea is a good elaboration from the everyday observation. It gives me a great addition to perspectives of foreign descendant. And the idea was executed very well in the movie. I'm very shocked with the scene when Cenk imagining the shot from the early scene. That is brilliant.

  • Jan 30, 2013

    This film is a cute and funny film about a Turkish-ethnic family in Germany which provokes thoughts as well as entertain. The casts are well-selected. I like it a lot.

    This film is a cute and funny film about a Turkish-ethnic family in Germany which provokes thoughts as well as entertain. The casts are well-selected. I like it a lot.

  • Nov 25, 2012

    "Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kommen Menschen."

    "Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kommen Menschen."

  • Nov 15, 2012

    8/10. A very good film.

    8/10. A very good film.

  • Sep 11, 2012

    This film especially touches people who can relate to the theme of the film. If you can relate it will go above and beyond a simple light hearted commedy, but is striking for the emotions it sturs in you. If one can't relate to that particular aspect, in itself it's a wonderful film that doesn't pretend to be anything more than a bittersweet uplifting film about family. Some fantastic dialogue and the actors are wonderful. It's a film worth watching, it's genuine and beautifully put together.

    This film especially touches people who can relate to the theme of the film. If you can relate it will go above and beyond a simple light hearted commedy, but is striking for the emotions it sturs in you. If one can't relate to that particular aspect, in itself it's a wonderful film that doesn't pretend to be anything more than a bittersweet uplifting film about family. Some fantastic dialogue and the actors are wonderful. It's a film worth watching, it's genuine and beautifully put together.

  • Aug 16, 2012

    a German comedy that I rly didnt find very funny tho. Maybe too many stereotypes in this one. I didn't really like the zombie Jesus, or at least they should have done something about the mocking of Muslims in Germany, just to counterbalance it. The viewer can rly understand the directors are Turks.

    a German comedy that I rly didnt find very funny tho. Maybe too many stereotypes in this one. I didn't really like the zombie Jesus, or at least they should have done something about the mocking of Muslims in Germany, just to counterbalance it. The viewer can rly understand the directors are Turks.

  • Carlos M Super Reviewer
    Jun 05, 2012

    A light, enjoyable comedy that, despite some funny moments, can't resist turning into a corny melodrama in its third act - and even if Samdereli has her heart in the right place, she ruins the end with a lot of cheesy talking and an embarrassing slow motion that clearly begs for our tears.

    A light, enjoyable comedy that, despite some funny moments, can't resist turning into a corny melodrama in its third act - and even if Samdereli has her heart in the right place, she ruins the end with a lot of cheesy talking and an embarrassing slow motion that clearly begs for our tears.