The Consequences of Love (Le Conseguenze dell'amore) Reviews

  • Jan 06, 2018

    Una tragica fiaba ovattata, sospesa, sognante. Questo è stato il film con cui ho scoperto il duo dinamico Sorrentino-Servillo. Scusate se è poco.

    Una tragica fiaba ovattata, sospesa, sognante. Questo è stato il film con cui ho scoperto il duo dinamico Sorrentino-Servillo. Scusate se è poco.

  • Apr 04, 2016

    This is absolutely reductionist, but at the same time it's quite efficient: mise en scene at it's existentialist best.

    This is absolutely reductionist, but at the same time it's quite efficient: mise en scene at it's existentialist best.

  • Apr 04, 2016

    cinegeek.de Der lebende Tod in Bern. Hier kommt ein beeindruckend stilsicherer und eigenwilliger Liebesfilm aus Italien vom 35jährigen Paolo Sorrentino. Das italienische Kino, dass sich so lange dem Bombast und Pathos ergeben hat, braucht diese Frischzellenkur auch so dringend wie ein darbender Patient! Im Mittelpunkt ein todernster, ausdrucksloser Mafioso, der im Grunde das Leben eines modernen Manager-Typen führt: Weit weg von zu Hause als permanenter Hotelgast, gefangen in einem Labyrinth der Angst. Alles scheint hier unbeweglich, in der Schwebe und von reiner Eleganz. Dazu ein Sound Design, dass wirkt, als wäre nichts real, sondern nur Halluzination. Toni Servillo spielt Titta mit seinem angespannt sensiblen Gesichtsausdruck. Seit zehn Jahren lebt Titta wie ein Geist in diesem Luxus-Hotel in der Schweiz. Gekleidet wie ein Mann von Welt, stilvoll rauchend, ganz der bourgeoise Italiener, bezahlt er pünktlich alle Rechnungen und scheint nichts, aber auch gar nichts zu tun zu haben. Das Personal des Hotels ist fasziniert von ihm; wie er durch die Korridore des Anwesens schwebt, ohne auch nur einen Gruss zu erwidern. Titta zeigt keine Reaktion, starrt einfach an seinem Gegenüber vorbei. In der Bar nimmt er stets seinen gewohnten Ecksitz ein und trinkt allein. Jede Konversation mit anderen Gästen weist er zurück (der witzigste Moment ist der, da zwei Backpacker-Mädchen seinen Sessel besetzen). Tittas Hotelzimmer mit den Beige und Braun-Tönen wirkt wie ein deprimierendes Exil, in dem er seine Abende allein verbringt. Aber: Titta besitzt eine Waffe. Einmal wirft er sie aufs Bett, dann sein Jacket daneben. Die Kamera verharrt auf der Pistole, bis wir sie auch wirklich bemerkt haben. Jede Woche empfängt Titta einen mysteriösen Koffer voller Dollars von einer geheimnisvollen Frau mit Sonnenbrille. Ohne Fragen zu stellen bringt er den Koffer mit seinem silbernen BMW zur Schweizer Bank, wo er verlangt, dass die Summe per Hand gezählt wird (Titta glaubt, dass der Tag, an dem eine Maschine den Menschen dabei ersetzen wird, ein übler Tag sein wird). Schliesslich bekommt Titta Besuch von zwei Cosa Nostra Killern. Das Geheimnis seiner Existenz wird so gelüftet. Das Herz des Films aber ist eine Liebesgeschichte. An der Bar arbeitet eine schöne Kellnerin, Sofia (Olivia Magnani), die sich gleich eingangs vor ihm entkleidet. Sie grüsst Titta, der jedes Mal diesen Gruss verweigert. Schliesslich spricht sie ihn an. Sie tut das sehr bestimmt; es ist eine Beschwerde. Alles an dieser verwirrenden und ungeheuer intensiven Geschichte über Verbannung, Gefangenschaft und Flucht erscheint hyperreal durch die traumgleichen Bild-Kompositionen und den faszinierenden Sound. Die einzige Person, die sich wirklich für Titta interessiert, ist Sofia hinter der Bar. Wie sie ihre schüchterne Liebe zeigt, aber auch seinen Hang zu Selbstmitleid und Eitelkeit einfach entkräftet, das ist das Schönste, was ich seit langer, langer Zeit sah! Titta hat sich längst mit seiner Verzweiflung und Verdammnis abgefunden, ja sich davon einnehmen lassen. Sofia erweckt ihn und zeigt ihm, dass es noch ein anderes Gefühl gibt. Die Konsequenz der Liebe, erzählt Titta Sofia, sei gefährlich. Er soll Recht behalten...

    cinegeek.de Der lebende Tod in Bern. Hier kommt ein beeindruckend stilsicherer und eigenwilliger Liebesfilm aus Italien vom 35jährigen Paolo Sorrentino. Das italienische Kino, dass sich so lange dem Bombast und Pathos ergeben hat, braucht diese Frischzellenkur auch so dringend wie ein darbender Patient! Im Mittelpunkt ein todernster, ausdrucksloser Mafioso, der im Grunde das Leben eines modernen Manager-Typen führt: Weit weg von zu Hause als permanenter Hotelgast, gefangen in einem Labyrinth der Angst. Alles scheint hier unbeweglich, in der Schwebe und von reiner Eleganz. Dazu ein Sound Design, dass wirkt, als wäre nichts real, sondern nur Halluzination. Toni Servillo spielt Titta mit seinem angespannt sensiblen Gesichtsausdruck. Seit zehn Jahren lebt Titta wie ein Geist in diesem Luxus-Hotel in der Schweiz. Gekleidet wie ein Mann von Welt, stilvoll rauchend, ganz der bourgeoise Italiener, bezahlt er pünktlich alle Rechnungen und scheint nichts, aber auch gar nichts zu tun zu haben. Das Personal des Hotels ist fasziniert von ihm; wie er durch die Korridore des Anwesens schwebt, ohne auch nur einen Gruss zu erwidern. Titta zeigt keine Reaktion, starrt einfach an seinem Gegenüber vorbei. In der Bar nimmt er stets seinen gewohnten Ecksitz ein und trinkt allein. Jede Konversation mit anderen Gästen weist er zurück (der witzigste Moment ist der, da zwei Backpacker-Mädchen seinen Sessel besetzen). Tittas Hotelzimmer mit den Beige und Braun-Tönen wirkt wie ein deprimierendes Exil, in dem er seine Abende allein verbringt. Aber: Titta besitzt eine Waffe. Einmal wirft er sie aufs Bett, dann sein Jacket daneben. Die Kamera verharrt auf der Pistole, bis wir sie auch wirklich bemerkt haben. Jede Woche empfängt Titta einen mysteriösen Koffer voller Dollars von einer geheimnisvollen Frau mit Sonnenbrille. Ohne Fragen zu stellen bringt er den Koffer mit seinem silbernen BMW zur Schweizer Bank, wo er verlangt, dass die Summe per Hand gezählt wird (Titta glaubt, dass der Tag, an dem eine Maschine den Menschen dabei ersetzen wird, ein übler Tag sein wird). Schliesslich bekommt Titta Besuch von zwei Cosa Nostra Killern. Das Geheimnis seiner Existenz wird so gelüftet. Das Herz des Films aber ist eine Liebesgeschichte. An der Bar arbeitet eine schöne Kellnerin, Sofia (Olivia Magnani), die sich gleich eingangs vor ihm entkleidet. Sie grüsst Titta, der jedes Mal diesen Gruss verweigert. Schliesslich spricht sie ihn an. Sie tut das sehr bestimmt; es ist eine Beschwerde. Alles an dieser verwirrenden und ungeheuer intensiven Geschichte über Verbannung, Gefangenschaft und Flucht erscheint hyperreal durch die traumgleichen Bild-Kompositionen und den faszinierenden Sound. Die einzige Person, die sich wirklich für Titta interessiert, ist Sofia hinter der Bar. Wie sie ihre schüchterne Liebe zeigt, aber auch seinen Hang zu Selbstmitleid und Eitelkeit einfach entkräftet, das ist das Schönste, was ich seit langer, langer Zeit sah! Titta hat sich längst mit seiner Verzweiflung und Verdammnis abgefunden, ja sich davon einnehmen lassen. Sofia erweckt ihn und zeigt ihm, dass es noch ein anderes Gefühl gibt. Die Konsequenz der Liebe, erzählt Titta Sofia, sei gefährlich. Er soll Recht behalten...

  • Dec 13, 2015

    Hard to summarise, riveting to watch, continually surprising, darkly humorous. Marvellously blank central performance by Toni Servillo. Recommended.

    Hard to summarise, riveting to watch, continually surprising, darkly humorous. Marvellously blank central performance by Toni Servillo. Recommended.

  • Jun 27, 2015

    There's something about the way Sorentino films Toni Servillo. Something extraordinary. Something wonderful. Something that turns a shallow scenario into a the life story of a normal man. Something that expresses so strongly the feelings of that man. Something hauntingly beautiful.

    There's something about the way Sorentino films Toni Servillo. Something extraordinary. Something wonderful. Something that turns a shallow scenario into a the life story of a normal man. Something that expresses so strongly the feelings of that man. Something hauntingly beautiful.

  • Jun 02, 2015

    C'è molto del cinema di Sorrentino in questo film: la fotografia in primis e i tempi della scena, i pochi dialoghi sempre molto interessanti e pregni di significato. Il titolo del film potrebbe sviare sulla tipologia di film in questione perchè, seppur vero che l'amore è azione scatenante e presa di coscienza del protagonista, non è quello il vero punto che Sorrentino vuole approfondire, ma il film vuole farci riflettere sul tempo sprecato e le occasioni mancate.

    C'è molto del cinema di Sorrentino in questo film: la fotografia in primis e i tempi della scena, i pochi dialoghi sempre molto interessanti e pregni di significato. Il titolo del film potrebbe sviare sulla tipologia di film in questione perchè, seppur vero che l'amore è azione scatenante e presa di coscienza del protagonista, non è quello il vero punto che Sorrentino vuole approfondire, ma il film vuole farci riflettere sul tempo sprecato e le occasioni mancate.

  • Mar 02, 2014

    Molto bello e intrigante

    Molto bello e intrigante

  • Feb 24, 2014

    Bello nel suo genere. Molto bella la fotografia. Per me è no.

    Bello nel suo genere. Molto bella la fotografia. Per me è no.

  • Walter M Super Reviewer
    Oct 22, 2013

    Made at a time when everybody was not an open book due to the internet, the ever unpredictable "The Consequences of Love" recreates the pleasure of getting to know somebody for the first time. Even if that is the dour faced and middle-aged Titta di Girolamo(Toni Servillo) who has been staying at the same Swiss hotel for the past eight years. Since he cannot sleep, he eavesdrops on his neighbors Isabella(Angela Goodwin) and Carlo(Raffaele Pisu) who used to own the hotel. I have heard that insomnia occurs to people who stay in hotels, probably due to a routine being broken or just sleeping in a strange bed, but have never had a problem sleeping in one myself. For the record, Titta has a routine of always using heroin every Wednesday at 10:00 am. As much as he admits that other people would frown at this habit, the movie in its own unique way shows the perils of breaking up a routine, starting with a suitcase being noisily dragged across a rumble strip that ends the opening credits.

    Made at a time when everybody was not an open book due to the internet, the ever unpredictable "The Consequences of Love" recreates the pleasure of getting to know somebody for the first time. Even if that is the dour faced and middle-aged Titta di Girolamo(Toni Servillo) who has been staying at the same Swiss hotel for the past eight years. Since he cannot sleep, he eavesdrops on his neighbors Isabella(Angela Goodwin) and Carlo(Raffaele Pisu) who used to own the hotel. I have heard that insomnia occurs to people who stay in hotels, probably due to a routine being broken or just sleeping in a strange bed, but have never had a problem sleeping in one myself. For the record, Titta has a routine of always using heroin every Wednesday at 10:00 am. As much as he admits that other people would frown at this habit, the movie in its own unique way shows the perils of breaking up a routine, starting with a suitcase being noisily dragged across a rumble strip that ends the opening credits.

  • Mar 18, 2013

    a masterful piece of cinema. chilling. intense. contemplative. i have a feeling this one will linger with me for quite some time...

    a masterful piece of cinema. chilling. intense. contemplative. i have a feeling this one will linger with me for quite some time...